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Entsetzen nach blutiger Attacke auf Ryanair-Mitarbeiter im Mallorca-Airport

Dem Mann waren mehrere Zähne am Check-in-Schalter ausgeschlagen worden. Jetzt wird der Ruf nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen lauter

Schalter von Ryanair im Flughafen von Mallorca. (Symbolfoto) | Foto: Ultima Hora

| Palma, Mallorca |

Die brutale Faust-Attacke eines Passagiers gegen einen Mitarbeiter des Check-ins von Ryanair im Flughafen von Mallorca hat für Aufregung gesorgt. Die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CC.OO.) forderte die Airport-Gesellschaft Aena auf, die Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Das Sekretariat für Arbeitsschutz und Umwelt der Gewerkschaft und die spanische Luftfahrtbranche als solche bezeichneten den Angriff, bei dem dem Mitarbeiter Zähne ausgeschlagen worden waren, als "völlig inakzeptabel". Es könne nicht angehen, dass Passagiere „unabhängig vom Grund” gewalttätig würden. Die Gewerkschaft brachte außerdem ihre Solidarität mit dem angegriffenen Mitarbeiter zum Ausdruck.

Gewalt gegen Arbeitnehmer "leider Berufsrisiko"

In diesem Zusammenhang warnt die Gewerkschaft CC.OO., dass Gewalt gegen Arbeitnehmer "leider ein Berufsrisiko" sei, das die Fluggesellschaften bewerten müssten, um Präventivmaßnahmen zu ergreifen. Sie weist auch darauf hin, dass sowohl im Rahmen von Tarifverhandlungen als auch von Gewerkschaftsaktionen Maßnahmen im Sinne des Übereinkommens 190 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ergriffen werden müssten, das das Recht auf ein gewaltfreies Arbeitsumfeld anerkennt.

Die Gewerkschaft CC.OO. hat angekündigt, sich mit Aena in Verbindung zu setzen, um die aktuelle Situation zu überprüfen, da sie eine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen für notwendig hält, und gleichzeitig darauf besteht, dass sich die Unternehmen bewusst sind, welche Situationen das Risiko von Übergriffen erhöhen können.

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