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Lebende junge Ziegen an Hunde verfüttert: Tierquäler drohen mehrere Jahre Haft auf Mallorca

Der Angeklagte filmte die Tat mit seinem Mobiltelefon und verbreitete die Bilder, die in den sozialen Netzwerken viral gingen

Der Angeklagte vor Gericht | Foto: Ultima Hora

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Ein Mann wurde am Donnerstag in Palma vor Gericht gestellt, weil er im September 2023 in Sa Pobla seine beiden Hunde mit lebenden Zicklein gefüttert hatte. Der Angeklagte, ein 68-jähriger Spanier, filmte die Tat mit seinem Mobiltelefon und verbreitete die Bilder, die in den sozialen Netzwerken viral gingen. "Ich habe kein Tier misshandelt", erklärte der Angeklagte. „Ich habe kein Tier misshandelt.”

Die Staatsanwaltschaft und der Vertreter der Balearischen Vereinigung der Anwälte für Tierrechte (ABADA) fordern drei Jahre Haft für den Angeklagten wegen zweier Fälle von Tierquälerei mit Todesfolge oder alternativ zwei Jahre. Die Verteidigerin beantragt seinen Freispruch.

Ein Beamter der Guardia Civil erklärte, dass Kollegen vom Revier in Algaida ihm mitgeteilt hätten, zwei Videos erhalten zu haben, in denen ein Mann ein lebendes Zicklein festhielt und es zwei Hunden näherte. "Das Zicklein ist gestresst, leidet, die Misshandlung war ungerechtfertigt", so der Polizist.

Schäferhunde beißen Zicklein in den Rücken

Im zweiten, längeren Video sind zwei Hunde zu sehen, ein belgischer und ein niederländischer Schäferhund, die wiederholt ein kleines Zicklein in den Hals, den Kopf und den Rücken beißen. Das Tier hört irgendwann auf zu wimmern und bleibt regungslos liegen. "Der Unteroffizier gab uns die Telefonnummer des mutmaßlichen Täters und wir riefen ihn an", so der Beamte der Guardia Civil. "Der Mann gab zu, dass die Videos von ihm stammten, und erklärte sich bereit, die Hunde abzugeben."

Die beiden Videos wurden abgespielt, und einer der beteiligten Beamten erklärte, dass es sich um "völlig unnötiges Leiden" handele und dass diese Art von Vieh, "auch wenn man die Verletzungen nicht sieht, an Stress stirbt". Ein Hundetrainer, der als Sachverständiger aussagte, versicherte, dass er keinerlei Tierquälerei sehe, obwohl es in den Videos so aussehen mag, als würde das Tier getötet.

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