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Aus verwahrloster Finca ins Tierheim: 50 Hunde suchen ein neues Zuhause

Die Vierbeiner waren Ende Februar im Rahmen eine spektakulären Rettungsaktion aus dem Anwesen befreit worden. Jetzt suchen sie eine Chance auf einen Neuanfang.

Auch diese beiden Minihunde suchen ein neues Zuhause

| Palma, Mallorca |

Nach einer ungewöhnlichen Rettungsaktion stehen in Palma de Mallorca 50 Hunde zur Adoption bereit. Die Tiere waren Ende Februar aus einer Finca im Gemeindegebiet der Balearenhauptstadt befreit worden, auf der sie unter aus Sicht der Behörden "unhaltbaren hygienischen und gesundheitlichen Bedingungen" gehalten wurden.

Wie die Stadt Palma mitteilte, waren die Hunde am 24. Februar in einer gemeinsamen Aktion der Umweltpolizei SEPRONA und Mitarbeitern der Regionalbehörde für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt aus dem Anwesen geholt worden. Zuvor sei man auf "eine Situation aufmerksam worden, die mit den geltenden Vorschriften zum Tierschutz nicht vereinbar" gewesen sei, hieß es.

An den beiden darauffolgenden Tagen wurden die Tiere in das städtische Tierheim Son Reus gebracht. Dort habe das Veterinärteam der Stadtverwaltung umgehend ein "umfassendes Versorgungsprotokoll" aktiviert, teilte das Rathaus mit. Jeder Hund sei klinisch vollständig untersucht worden, um den Gesundheitszustand festzustellen.

Nach Angaben der Stadt wurden die Tiere entwurmt, geimpft, mit einem Mikrochip versehen und letztlich mit Nahrung aufgepäppelt. Zudem seien verschiedene "tiermedizinische Tests" durchgeführt worden, darunter auf Leishmaniose sowie umfangreiche Blutuntersuchungen bei Hunden mit entsprechenden Symptomen. Vierbeiner in angeschlagenem Gesundheitszustand seien unter tierärztlicher Aufsicht geblieben, "bis ihre Genesung gesichert" gewesen sei.

Inzwischen befänden sich alle 50 Hunde in einem "optimalen körperlichen Zustand" und seien bereit für einen "Neuanfang", hieß es aus dem Rathaus. Seit dem heutigen Mittwoch können Interessenten das Tierheim aufsuchen und sich über das Verfahren einer verantwortungsvollen Adoption informieren.

Das Rathaus von Palma hob insbesondere die "Hingabe und das Engagement" der Behördenmitarbeiter und des medizinischen Personals hervor. Dessen Arbeit sei "entscheidend" gewesen, um den Hunden "Würde und Wohlbefinden" zurückzugeben.

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