Folgen Sie uns F Y T I R
Hausbesetzer

Besetzer-Wahnsinn greift um sich: Okupas dringen rücksichtslos in Finca auf Mallorca ein!

Nachbarn schlugen Alarm, nachdem eine Familie gewaltsam in das als Zweitwohnsitz genutzte Haus vorgestoßen war

Die Beamten vor dem Ort, an dem die Besetzung stattfand. | Foto: UH

| | Mallorca |

Auf Mallorca haben die spanische Nationalpolizei und die Policía Local von Manacor gemeinsam die Besetzung einer Wohnung verhindert, in die eine Familie marokkanischer Staatsangehörigkeit unrechtmäßig eingedrungen war. Wie die spanischsprachige MM-Schwesterzeitung Ultima Hora berichtete, wurden vier Erwachsene und ein Minderjähriger festgenommen, nachdem Nachbarn, die den Einbruch beobachtet hatten, die Behörden alarmiert hatten.

Der Vorfall ereignete sich am 25. März auf einem Grundstück in Manacor im Inselosten. Über die spanische Notrufnummer 091 ging ein Hinweis ein, wonach eine Finca illegal besetzt worden sei. Einsatzkräfte begaben sich umgehend zum Ort und stellten fest, dass der Zugang zum Haus verschlossen und mit Brettern vernagelt worden war. Zeugenaussagen zufolge waren diese noch am selben Morgen von einer Gruppe Unbekannter angebracht worden.

Die Okupa-Familie zahlte 3000 Euro für die Besetzung

Die Beamten nahmen Kontakt zu den Personen im Inneren auf. Einer der Männer erklärte, sie hielten sich bereits seit über einem Monat dort auf, gemeinsam mit der Familie seines Onkels. Zudem gaben sie an, rund 3000 Euro an eine unbekannte Person gezahlt zu haben, um das Gebäude besetzen zu dürfen. Konkrete Angaben zu dieser Person konnten sie jedoch nicht machen.

Parallel dazu nahm eine weitere Streife Kontakt mit der Eigentümerin des Hauses auf. Sie erklärte, dass das Anwesen ihrem Vater gehöre und als Zweitwohnsitz für Wochenenden und die Sommermonate genutzt werde. Nach ihrer Einschätzung sei die Besetzung erst vor wenigen Tagen erfolgt, da sie sich selbst kurz zuvor noch dort aufgehalten hatte.

Ein entscheidender Umstand für das polizeiliche Vorgehen war, dass sich im Inneren des Hauses Matratzen und Betten befanden. Dies wurde als Hinweis gewertet, dass das Anwesen regelmäßig genutzt wird, auch wenn es sich um einen Zweitwohnsitz handelt. Daher wurde der Vorfall als Hausfriedensbruch eingestuft. Nachdem die Beamten festgestellt hatten, dass sich die fünf Personen unrechtmäßig in dem Gebäude aufhielten, wurden sie als mutmaßliche Täter eines Hausfriedensbruchs festgenommen.

Zum Thema
Meistgelesen