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Preise der Bettenbörse sollen nun doch gestaffelt werden

Palmanova ist touristisch gesättigte Küstenzone. Hier dürfen Privatwohnungen maximal 60 Tage im Jahr an Urlauber vermietet werden. | Miquel Ángel Cañellas

| Mallorca |

An den Stellschrauben für die private Ferienvermietung an Urlauber wird auf Mallorca weiter gedreht. Neu ist, dass Privatvermieter andere Preise zahlen sollen als Hoteliers. Doch wie hoch die Preise für Erstere tatsächlich sein werden, steht nicht fest, berichtete die spanische Tageszeitung Ultima Hora.

Wer seine Privatimmobilie entsprechend Zonenplan und weiterer Vorgaben an Touristen vermieten möchte, muss – neben anderen Grundvoraussetzungen – auch die Anzahl der Schlafplätze vorab in der balearischen Bettenbörse erwerben. Jetzt soll nach Angaben des regionalen Tourismusministeriums unterschieden werden zwischen ganzjähriger Vermietung und der Vermietung von maximal 60 Tagen im Jahr. Die 60-Tage-Regelung gilt insbesondere für die Vermietung in den sogenannten "touristisch saturierten" Zonen.

Folglich werden Eigentümer, die nur 60 Tage im Jahr vermieten dürfen, weniger für die Plätze aus der Bettenbörse bezahlen müssen als solche, die ganzjährig vermieten dürfen. Es wird also zwei Arten von Preisstufen geben, neben einer dritten für künftige Hotelbetten. Hier liegt der Preis derzeit bei rund 4500 Euro pro Schlafplatz. Die Einnahmen der Bettenbörse fließen in einen Fonds zur Verbesserung der touristischen Infrastrukturen.

Der Vermieterverband Aptur hatte bereits im Vorfeld gefordert, die 60-Tage-Vermietungen ganz von der Pflicht zu befreien, Plätze aus der Bettenbörse zu erwerben.

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