Wer für ein paar Tage Urlaub auf Mallorca plant und nur ein kleines Handgepäcksstück gebucht hat, kennt das Problem: Man steht vor der Herausforderung, möglichst viele Sachen in eine kleine Tasche zu stopfen. Vor allem bei Billig-Airlines – wie etwa Ryanair, Vueling und Easyjet – werden die Gepäckrichtlinien so streng kontrolliert, dass man im schlimmsten Fall am Gate noch eine Strafgebühren zahlen muss.
Eine Gruppe von deutschen Urlauberinnen hat da eine zündende Idee gehabt. Die drei jungen Frauen haben MM ihren Geheimtipp verraten, mit dem sie für einen Kurztrip auf der Insel mehr Gepäck an Bord ihres Mallorca-Fluges "geschmuggelt" haben: eine befüllbare Nackenrolle. Statt der mit Watte gefüllten und zugenähten Variante kann man diese nämlich für verstecktes Zusatzgepäck nutzen.
Auf einschlägigen Portalen im Netz kann man sich die Nackenhilfe fürs Flugzeug samt Reißverschluss bestellen. Diese wird dann mit fein säuberlich zusammengerollter Kleidung befüllt. Gleiches gilt auch für kleine Kissen, die man als Schlafhilfe mit an Bord nehmen kann.
Nackenrollen oder kleine Kissen sind auch bei Billig-Airlines erlaubt, beziehungsweise werden sie beim Boarding geduldet. Im Basis-Tarif bei vielen Fluggesellschaften sind in der Regel nur eine kleine Handtasche oder ein kleiner Rucksack zulässig. Die genauen Maße liegen bei Ryanair bei 40 x 20 x 25 Zentimetern, bei Vueling müssen die Abmessungen genau 40 x 30 x 20 Zentimeter sein. Die Hand- oder Laptoptasche muss zudem unter den Vordersitz passen.
Immer Ärger mit dem Handgepäck
Seit Jahren ist Handgepäck ein großes Aufregerthema unter Fluggästen, auch am Flughafen von Palma de Mallorca kommt es regelmäßig zu Eklats, wenn Reisende an den Gates wegen weniger Zenti- oder gar Millimeter Aufpreise zahlen müssen. Teilweise eskalieren die Streitigkeiten auch so sehr, dass Passagiere am Boden zurückgelassen werden.