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Teuerschock droht! Dubiose Scheinfirmen nehmen an Bieterverfahren für Mietliegen am Ballermann teil

Der zuständige Verband befürchtet zugleich, dass diese Unternehmen kommunale Gebühren nicht zahlen

Blick auf die Playa de Palma | Foto: Ultima Hora

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Der Verband der Unternehmer für Konzessionen und temporäre Dienstleistungen an Stränden auf Mallorca (Adopuma) hat vor Betrugsrisiken bei der Ausschreibung der Genehmigungen für die Strände von Palma gewarnt, da Scheinfirmen mit „schwerwiegenden Fällen von Fehlverhalten” daran teilnehmen. Sollte so ein dubioses Unternehmen gewinnen, dürften die Strandbesucher besonders stark zur Kasse gebeten werden.

Wie Adopuma in einer Pressemitteilung darlegte, gibt es einen Unternehmer, der über Scheinfirmen, die eigens für die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen gegründet wurden, Angebote einreicht. In diesem Zusammenhang hat der Arbeitgeberverband darauf hingewiesen, dass diese Unternehmen nicht nur die vergebenen Dienstleistungen nicht ordnungsgemäß erbringen, sondern auch die vereinbarten Gebühren und die entsprechenden Steuern nicht zahlen.

Dubiose Firmen verursachten in anderen Gemeinden Millionenschulden

Im Fall von Calvià belaufen sich die aufgelaufenen Schulden laut Angaben des Arbeitgeberverbandes auf rund vier Millionen Euro, während sie in Son Servera und Ses Salines jeweils 1,2 Millionen Euro pro Gemeinde erreichen. Es handelt sich um Verträge, die, wie sie darlegen, bis heute von der Verwaltung nicht geklärt werden konnten und die sie mit „einem Hausbesetzer an den Stränden vergleichen, der nicht nur keine Miete zahlt, sondern auch noch die Einnahmen der gesamten Saison einbehält”.

Für Adopuma stellen diese Vorfälle „eine direkte Bedrohung” für die Ausschreibung der fünf Strände von Palma dar. Dennoch ist man der Ansicht, dass diese neue Ausschreibung eine große Chance darstellt.

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