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Top-Hotelier übt Selbstkritik nach Thomas-Cook-Pleite

Viele andere Unternehmen sind von der Thomas-Cook-Pleite betroffen. | Ultima Hora

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Die auf Mallorca heimische Hotelkette Hipotels leidet sehr unter den Nachwirkungen der Thomas-Cook-Pleite. In einem Interview mit der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora sagte der Chef des Unternehmens, Juan Llull, dass er sich von dem Reisekonzern hintergangen fühle. Deren Vorstandsvorsitzender Peter Fankhauser sei im Juni nach Mallorca gekommen und habe gesagt, dass die Probleme gelöst seien. "Deswegen blieben wir ruhig."

Wegen der Pleite hat es Hipotels auf einmal mit einem Fehlbetrag von 20 Millionen Euro zu tun. "Es ist unsere eigene Schuld, weil wir nicht vorher gebremst hatten", so Juan Llull. Man habe den Zahlungsversprechen von Thomas Cook geglaubt und habe deswegen jetzt Probleme. bereits im Juli hätte man in Kontakt treten müssen, da seit Juni nichts bezahlt worden sei.

Hipotels betreibt etwa 30 Häuser auf Mallorca, Lanzarote, in Cádiz und im mexikanischen Badeort Cancún. Thomas Cook war am Montag der vergangenen Woche zunächst in Großbritannien und dann in Deutschland pleitegegangen.

Auch andere Hotelkonzerne auf Mallorca haben wegen der Thomas-Cook-Pleite auf einmal Geldprobleme.

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