Die aus der Vox-Dokureihe "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" bekannten Gastronomen Peggy Jerofke (49) und Steff Jerkel (56) leben seit 2008 dauerhaft auf Mallorca. In Cala Rajada, wo Peggy Jerofke ihr Restaurant "Tiki Beach Mallorca" betreibt, haben sie sich gemeinsam mit ihrer Tochter Josephine ein neues Zuhause aufgebaut. Steff Jerkel hingegen plant nach dem Aus seines gastronomischen Projekts "Sharky’s Sportsbar" die Eröffnung einer luxuriösen OnlyFans-Villa im Osten der Insel. MM besuchte die beiden in ihrem Domizil in Cala Rajada und sprach mit ihnen über ihre gemeinsamen Zukunftspläne, die anstehende Hochzeit – und darüber, wie sie sich einst kennenlernten.
Mallorca Magazin: Frau Jerofke, Herr Jerkel, aus Ihrem Instagram-Post geht hervor, dass Ihre Hochzeit für den 26. Juni geplant ist. Wie sehr überwiegt bei Ihnen die Vorfreude, und spüren Sie schon den üblichen Hochzeitsvorbereitungsstress?
Peggy Jerofke: Es werden voraussichtlich zwischen 65 und 70 Gäste kommen. Beim Datum gab es allerdings etwas Hin und Her. Unser Traumdatum war der 26. Juni, doch die Location war anfangs an diesem Tag blockiert. Deshalb hatten wir schon überlegt, einfach ein Stück weit in den 26. hineinzufeiern. Vor Kurzem haben uns die Leute von der Location dann aber angerufen und erklärt, dass es ein Versehen war ... die Feier-Lokalität ist an unserem Wunschtag doch frei. Als kleine Entschädigung bekommen wir sogar ein paar Extras geschenkt, und jetzt passt also alles perfekt. Am 26. Juni feiern wir außerdem eine freie Hochzeitszeremonie, danach geht es noch zum Standesamt. Dafür müssen wir aber noch ein paar Unterlagen besorgen, der Termin steht also noch nicht endgültig fest. Auf eine kirchliche Trauung verzichten wir.
Steff Jerkel: Ja, genau. Ich muss meinen Freunden und Bekannten jetzt das aktuelle, richtige Datum bei der Einladung mitteilen. Je näher der Termin heranrückt, desto stressiger wird alles.
MM: Es kursierten Gerüchte, dass Ihre Hochzeit im Shiva Beach Club in Badia Gran stattfinden soll. Können Sie bestätigen, ob da etwas dran ist?
Jerofke: Ja, zu 99 Prozent war das zu Beginn so geplant, weil es ein wunderschöner Beach-Club ist. Aber dieses eine Prozent hat den Ausschlag gegeben, dass wir uns letztlich für eine andere Traumlocation entschieden haben.
Jerkel: Für uns war entscheidend, dass wir einen Blick aufs Meer haben und die Sonne beim Untergehen beobachten können.
Jerofke: Und genau das haben wir jetzt gefunden! Eine richtig tolle Location, sehr nobel und luxuriös. Sie ist ein Kontrast zu unseren ursprünglichen Vorstellungen und liegt im Osten der Insel. Wir haben auch überlegt, das Team vom Tiki-Beach einzuladen, aber das wäre sehr teuer geworden. Deshalb haben wir uns entschieden, die Feier auf Familie und engste Freunde zu beschränken.
Jerkel: Mit unserem Tiki-Team und weiteren Freunden aus meiner Padel-Tennis-Clique werden wir aber noch eine separate Party feiern.
MM besuchte das Gastronomen-Paar in seiner Villa im Inselosten. (Foto: PL)
MM: Frau Jerofke, haben Sie bereits Ihr Brautkleid gefunden? Und Herr Jerkel, wie steht es um Ihren Hochzeitsanzug?
Jerofke: Mein Kleid ist seit einem Jahr in Arbeit und wird von der Designerin Anne Wolf nach meinen Vorstellungen angefertigt. Aber es bleibt nicht bei nur einer Brautrobe. Denn ein weiteres, ebenfalls weißes Kleid wird gerade geschneidert. Das erste Heiratskleid ist für die Zeremonie gedacht, das zweite für den Abend, wenn die Feier etwas lockerer wird. Mehr kann ich noch nicht verraten. Auch unsere Ringe lassen wir von einer Schmuckdesignerin in Santanyí anfertigen.
Jerkel: Ich werde einen eher schlichten, glatten Ring tragen, den ich sogar als Kette um den Hals legen kann. Peggy hingegen bekommt einen Ring aus Roségold, reich mit Brillanten besetzt. Und ja ... ich habe immer noch keinen Anzug.
MM: Laut Medienberichten haben Sie sich bereits zweimal verlobt – einmal vor Jahren im Skiurlaub und dann 2024 in der "Sharky’s Bar". Was hat Sie jeweils dazu bewegt?
Jerofke: Das stimmt. Das erste Mal hat Steff mir an meinem 30. Geburtstag im Skiurlaub in Österreich einen Heiratsantrag gemacht. Wir haben uns verlobt, und ich habe einen Ring bekommen… den ich allerdings gleich zweimal verloren habe. Damals war das Thema Heirat aber noch nicht wirklich ernsthaft geplant.
MM: Und das zweite Mal?
Jerofke: Jetzt ist es richtig ernst. Steff hat den ersten Antrag damals ja ziemlich groß zelebriert ... wahrscheinlich, weil es ihm damals noch nicht so ernst war. (schmunzelt)
Jerkel: Ehrlich gesagt, ich kann mich an die Details von 2006 kaum erinnern. Vielleicht spielte auch ein bisschen Alkohol eine Rolle… (schaut verdutzt) Wir hatten ja später 2023 auch ein Trennungsjahr. Aber jetzt, bei der zweiten Verlobung und der anstehenden Hochzeit, meinen wir es wirklich ernst.
MM: Die Insel spielt in Ihrer Liebesgeschichte eine wichtige Rolle. Vor 27 Jahren haben Sie sich hier kennengelernt. Wie war das damals? Und wer hat wen angesprochen hat?
Jerkel: Ich habe Peggy damals in einem Club namens Cha Cha in Arenal angesprochen. Ich war locker drauf und habe viel gefeiert. Ein guter Freund von mir, Frank, flirtete auch mit ihr, aber ich habe ihm klargemacht, dass ich ebenfalls ein Auge auf sie geworfen hatte. Außerdem hatte Frank sowieso schon eine Freundin.
Jerofke: Ja, und dieser Freund hat Steff mir dann noch einmal vorgestellt. Anfangs war er mit seinen langen Haaren optisch gar nicht so mein Typ. Aber er war unglaublich süß und hat sich richtig Mühe gegeben. Ich war damals nur im Urlaub auf Mallorca, wo Steff schon lebte, und es hat Wochen gedauert, bis wir tatsächlich zusammenkamen. Er ist zu Besuch sogar extra nach Deutschland gereist.
MM: Ihre mittlerweile siebenjährige Tochter Josephine ist auf Mallorca aufgewachsen. Wie läuft ihre Integration, und hat sie spanische Freunde?
Jerofke: Josephine geht auf eine sehr gute öffentliche Schule in Artà, wo sie später einen englischen Abschluss machen wird. Sie war hier schon in der Kinderkrippe, kennt also viele ihrer jetzigen Mitschüler von klein auf. Sie spricht Mallorquin und merkt eigentlich kaum, dass sie als Deutsche "ausländisch" ist. Bei außerschulischen Aktivitäten war es anfangs etwas schwieriger, da sie in Cala Rajada wohnt. Trotzdem wird sie zu allen Geburtstagen ihrer spanischen Freunde eingeladen. Ich selbst merke als "ausländische Mutter" manchmal, dass Mallorquiner gern unter sich bleiben. Es wird sich zeigen, wo ihr Herz hingehen wird ... ob sie die Verbundenheit zu Mallorca behält oder mehr zu ihren "deutschen Wurzeln" zurückkehrt.
Jerkel: Privat bekommt Josephine Nachhilfe in Spanisch und spricht inzwischen Mallorquinisch und Englisch sehr gut. Sie bringt regelmäßig Top-Zeugnisse nach Hause und ist ein sehr wissbegieriges Kind. Sie sieht sich selbst eher als Deutsche und mag sogar kalte Temperaturen. Gleichzeitig nimmt sie in Gesprächen die Mallorquiner oft in Schutz.