Ein deutscher Urlauber schwebt nach einem schweren Badeunfall am Mittwochmorgen auf Mallorca in Lebensgefahr. Der 45- bis 50-jährige Mann verunglückte am Strand von El Arenal (Gemeinde Llucmajor) und musste aus dem Meer gerettet werden. Das Unglück geschah, noch bevor die Rettungsschwimmer ihren Dienst aufgenommen hatten.
Nach Informationen des Nachrichtenportals "Crónica Balear" ereignete sich das Unglück gegen 9.35 Uhr. Der Badegast soll beim Schwimmen im Meer plötzlich "unwohl gefühlt und das Bewusstsein verloren" haben. Nur der Umstand, dass sich Angehörige und nicht diensthabende Rettungschwimmer in der Nähe befanden, soll ihm das Leben gerettet haben. Gemeinsam zogen sie den Mann umgehend aus dem Wasser und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Zeitgleich wurden die Rettungsdienste alarmiert.
Innerhalb kurzer Zeit trafen am Unglücksort mehrere Rettungswagen sowie Einsatzkräfte der örtlichen Polizei und der Guardia Civil ein. Nach der Stabilisierung durch Notärzte wurde der Mann umgehend in das Universitätskrankenhaus Son Llàtzer gebracht. Sein Zustand wird von den Ärzten als "kritisch" beschrieben.
Die genauen Umstände, die zu dem Badeunfall führten, sind derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dazu dauern an.