Mallorca hat am Donnerstag und Freitag einen Wetterumschwung erlebt, den man nicht alle Tage zur Kenntnis nehmen muss. Quasi über Nacht endete die Extremhitze mit bis zu fast 40 Grad und sehr hoher Luftfeuchtigkeit und leichtem Saharawind, und ein frischerer Nordostwind vertrieb die tagelangen schweißtreibenden Zustände.
Ausgelöst wurde dieser Wetterumschwung durch ein Tiefdruckgebiet, das anders als prognostiziert nur den Norden und Nordosten der Insel erreichte und mit reichlich Regen eindeckte. In der Hauptstadt Palma, im Süden und im Westen blieben die Niederschläge – von ein wenige Sahara-Schlammregen abgesehen – weitgehend aus.
Mit weiteren Hitzewellen ist nicht zu rechnen
Am Freitag verharrten die Werte dann lediglich noch bei knapp 30 Grad und an nicht wenigen Orten darunter. Nachts ging es auf örtlich unter 20 Grad herunter, in den kommenden Nächten soll das Quecksilber im Thermometer sogar unter 20 Grad sinken.
Und so soll es laut dem Wetteramt Aemet auch in den kommenden Tagen des neuen Monats September bleiben, mit weiteren Hitzewellen ist nicht zu rechnen. Der Wind weht zumeist schwach und nur eher selten böig aus unterschiedlichen Richtungen. Am Montag steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit auf 30 Prozent.
Am Donnerstag waren vielerorts noch sehr hohe Temperaturen gemessen worden: Als Spitzenreiter fungierte die Ortschaft Llucmajor, wo 34 Grad erreicht wurden. Auf Rang zwei folgte der Flughafen von Palma mit 32,9 Grad vor Calvià sowie Porreres mit 32,2 Grad, der Balearen-Universität mit 32,1 Grad und Manacor mit 31,5 Grad.