Die Behörde für Lebensmittelkontrolle und -qualität von Mallorca und den Nachbarinseln hat am Flughafen von Palma de Mallorca 2020 Wasserflaschen wegen betrügerischer Herkunftsangaben beschlagnahmt. Das Unternehmen hatte das Produkt als Agua de Mallorca/Mallorca Water vermarktet, obwohl es außerhalb der Inseln abgefüllt worden war. Es wurde am Airport mutmaßlich auch an Deutsche verkauft.
Aufgrund einer Anzeige aus der Branche begaben sich Inspektoren der Generaldirektion für Agrar- und Lebensmittelqualität und lokale Produkte zum Flughafen und stellten den mutmaßlichen Betrug bei der Angabe der Herkunft des Produkts fest, da es sich um ein Produkt aus einer anderen autonomen Region Spaniens handelte.
Forderung nach null Toleranz
In diesem Fall, der als schwerwiegender Verstoß eingestuft werden könnte, würde die Mindeststrafe 3000 Euro betragen. In diesem Zusammenhang hat der Generaldirektor für Agrar- und Lebensmittelqualität und lokale Produkte, Joan Llabrés, betont, dass nur Produkte mit Ursprung auf Mallorca diese geografische Angabe auf dem Etikett verwenden dürfen. „Wir müssen gegenüber Betreibern, die illegal von der Verwendung unserer geografischen Bezeichnungen profitieren wollen, null Toleranz walten lassen”, erklärte er.
Llabrés erklärte außerdem, dass die Generaldirektion neben den üblichen Aufgaben der Planung und Kontrolle der Lebensmittelqualität auch mit größter Schnelligkeit auf diese Beschwerden aus der Branche reagiert, um unlauteren Wettbewerb gegenüber den Erzeugern zu verhindern.