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Meer und Unterwasserwelt

Strände in Spanien schon tagelang gesperrt: Dieses unheimliche Meerestier ist gefährlich!

Es wird empfohlen, den sogenannten Blauen Drachen nicht einmal mit Handschuhen anzufassen. MM weiß, wo er auftauchte

So sieht er aus, der Blaue Drache | Foto: Ultima Hora

| Palma, Mallorca |

Der bereits vor den Küsten von Mallorca mehrfach gesichtete sogenannte Blaue Drache wirbelt momentan das Leben auf dem spanischen Festland kräftig durcheinander. Die Gemeinde Guardamar del Segura nahe Alicante hat das Baden an allen ihren Mittelmeer-Stränden weiterhin verboten, und die Kommune Torrevieja überwacht seine Strände, nachdem dort in den letzten Tagen ebenfalls mehrere Exemplare des sogenannten Glaucus atlanticus entdeckt worden waren.

Im ersten Fall hat die Stadtverwaltung nach dem Auftauchen dieser Tiere am Sonntag zum dritten Mal seit vergangenem Mittwoch ein Badeverbot verhängt und darauf bestanden, dass äußerste Vorsicht walten muss. Die blau-weißen Wesen wurden bereits an Stränden wie Vivers, Ortigues und Centro gesichtet. "Wir bitten um äußerste Vorsicht und Mithilfe. Unsere Teams und Rettungskräfte sind aktiv im Einsatz, um die Sicherheit an der gesamten Küste zu gewährleisten", teilte die Lokalpolizei der Gegend über soziale Netzwerke mit.

Starke Schmerzen und Erbrechen

Quellen der Stadtverwaltung von Torrevieja gaben an, dass im Laufe des Wochenendes "drei oder vier" sterbende Exemplare des Blauen Drachens am Strand von La Mata aufgefunden wurden, wo am Montag die rote Flagge gehisst wurde. "Es wurden aber keine Bisse festgestellt", wurde betont.

Der Blaue Drache ist eine Art kleine Meeresschnecke, deren Stich starke Schmerzen, Erbrechen und Nebenwirkungen verursachen kann. Badegästen wird empfohlen, bei Sichtung eines Exemplars dieses nicht einmal mit Handschuhen anzufassen und Rettungskräfte sowie Behörden zu benachrichtigen. Im Falle eines Stichs wird empfohlen, die betroffene Stelle mit Salzwasser zu spülen, kalte Kompressen aufzulegen und die nächste Erste-Hilfe-Station oder das nächste Gesundheitszentrum aufzusuchen.

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