Schock mit Ferienflieger! Kurz nach dem Start einer Maschine der Mallorca-Airline Vueling auf Fuerteventura Ende Januar hat sich – wie jetzt bekannt wurde – ein Teil der Außenhaut eines Airbus A321-200 gelöst. An Bord des Fluges VY3015 mit Ziel Barcelona befanden sich mehr als 100 Passagiere – doch niemand bemerkte etwas von dem Zwischenfall.
Die Maschine mit dem Kennzeichen EC-MGZ war auf der Kanareninsel gerade von der Startbahn 01 abgehoben, als sich eine Verkleidungsplatte des Schubumkehrsystems vom Flugzeug löste. Darüber berichtete später das Fachportal Aviation Herald. Im Cockpit blieben jedoch alle Anzeigen unauffällig, Warnmeldungen gab es keine.
Crew setzte den Flug normal fort
Die Crew setzte den Flug daher wie geplant fort. In Barcelona landete der Airbus sicher und ohne weitere Vorkommnisse. Auch beim Aufsetzen funktionierten die Schubumkehrsysteme ganz normal – ein weiterer Hinweis darauf, dass der Schaden während des Fluges nicht erkennbar war.
Erst bei einer anschließenden technischen Kontrolle am Boden fiel den Wartungsteams der fehlende Teil der Außenhaut auf. Die spanische Flugunfall-Untersuchungsbehörde CIAIAC stufte den Vorfall daraufhin als schweren Zwischenfall ein und leitete eine Untersuchung ein.
Für die Passagiere endete die Reise glimpflich, für das Flugzeug jedoch nicht: Der Airbus blieb nach der Landung rund zehn Tage am Boden und durfte erst am 1. Februar wieder abheben. Was genau zum Ablösen der Verkleidung führte, sollen nun die laufenden Ermittlungen klären.