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Mit Weinglas und eigener Boutique: So stellt sich KI die typische "Goodbye Deutschland"-Mallorca-Auswanderin vor

Die beliebte Vox-Doku-Soap hat den Stereotypen eines Insel-Neuankömmlings vorgestellt und sich dabei aller gängigen Klischees bedient

Claudia Sommer, 47, Coachin: Laut KI ist sie die typisch deutsche Mallorca-Auswanderin | Foto: Screenshot Instagram @goodbyedeutschland.vox

| Mallorca |

Deutsche gibt es auf Mallorca viele: Residenten, Immobilienbesitzer und natürlich Urlauber. Doch wie sieht eigentlich der durchschnittliche deutsche Auswanderer aus? Mit dieser Frage hat sich das Team der Doku-Soap "Goodbye Deutschland" jetzt beschäftigt und die Künstliche Intelligenz dazu befragt. Diese hat eine eindeutige Vorstellung davon, wie die durchschnittliche Bundesbürgerin auf der Insel aussieht und womit sie vor Ort ihr Geld verdient.

Die von KI erstellte deutsche Mallorca-Auswanderin trägt den Namen "Claudia Sommer" und ist 47 Jahre alt. Sie ist braungebrannt und trägt einen Strohhut, dazu eine weiße, schulterfreie Tunika und eine Lederhandtasche. Auch beim Thema Berufswahl hat die Künstliche Intelligenz ein ganz klares Bild von der Bundesbürgerin: Beruflich betreibt die erfundene Deutsche auf der Insel ihre eigene Boutique oder arbeitet als Coach:

Das von der Künstlichen Intelligenz erstellte Bild der Insel-Residentin "Claudia Sommer" bedient auch weitere Klischees: Im Hintergrund sieht man das blaue Meer an einer traumhaften Bucht, es weht die Balearen-Fahne und sogar auf Details – wie etwa die auf der Insel typischen, grünen Fensterläden – wurde geachtet. Zudem hat die Mallorca-Auswanderin ein gut gefülltes Weinglas in der Hand. Klar, schließlich trinken die Deutschen auch gerne Alkohol.

Aber so weit KI mittlerweile auch sein mag, ohne Fehler kommen Programme wie Gemini oder ChatGPT oftmals nicht aus. Oder scheint die Sonne auf Mallorca so stark, dass "Claudia Sommer" gleich zwei Sonnenbrillen benötigt? Mit einem Augenzwinkern teilte die Doku-Soap "Goodbye Deutschland" auch andere deutsche Auswanderer-Stereotypen, die beispielsweise in den USA oder in Thailand leben. Diese betreiben übrigens meistens Cafés oder sind Influencer.

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