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Doppelt so schnell wie erlaubt unterwegs: Raserin auf Mallorca mit 175 km/h erwischt

Jetzt wird gegen die 52-jährige Residentin ermittelt. Ihr drohen eine Freiheitsstrafe sowie Fahrverbot

Die Mallorca-Residentin war auf der Ma-13 in Richtung Alcúdia unterwegs, als sie in eine mobile Radarfalle tappte | Foto: Guardia Civil

| Alcúdia, Mallorca |

Diese Frau hat es wohl besonders eilig gehabt: Eine 52-jährige Mallorca-Residentin ist am Donnerstag mit 175 Kilometern pro Stunde erwischt worden – und zwar auf einer Straße, auf der lediglich 80 km/h erlaubt sind. Die Raserin tappte in die mobile Radarfalle der Verkehrseinheit der Guardia Civil. Jetzt wird gegen sie ermittelt und ihr droht eine saftige Strafe.

Der Vorfall ereignete sich am 12. November, als die Frau mit einem Geländewagen auf der Ma-13 in Richtung Alcúdia unterwegs war. Das Zivilfahrzeug der Verkehrseinheit der Guardia Civil erfasste sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Die Beamten hielten die Fahrerin an und stellten fest, dass sie mit über 80 km/h mehr als der zulässigen Höchstgeschwindigkeit den Schwellenwert für eine Straftat überschritten hatte.

Vier Jahre Fahrverbot möglich

Wie hoch ihre Strafe ausfallen wird, ist noch unklar. Der Raserin drohen unter anderem drei bis sechs Monate Freiheitsstrafe, 31 bis 90 Tage gemeinnützige Arbeit sowie ein Fahrverbot von einem bis vier Jahren. In diesem Zusammenhang weist die Polizeibehörde noch einmal darauf hin, dass ein solches Verhalten nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer auf Mallorca ernsthaft gefährdet.

Zudem erinnert die Guardia Civil daran, wie wichtig die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen ist, und betont, dass überhöhte Geschwindigkeit einer der wesentlichen Unfallfaktoren im Straßenverkehr ist. In Spanien und auf Mallorca gibt es – im Gegensatz zu Deutschland – ein Tempolimit. Mehr als 120 km/h darf man grundsätzlich nicht fahren.

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