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Notfall in spanischem Urlaubsflieger: Pilot mitten im Sinkflug handlungsunfähig

Auf dem Rückweg von der Kanareninsel Lanzarote bekam der Erste Offizier medizinische Probleme

Der Vorfall ereignete sich auf einem Jet2-Flug von Lanzarote nach Manchester. (Symbolbild) | Foto: D.A.

| Spanien |

Auf einem Flug von der spanischen Urlaubsinsel Lanzarote nach England hat sich ein medizinischer Notfall an Bord ereignet. Dabei wurde einer der Jet2-Piloten "handlungsunfähig", er litt mitten im Landenanflug auf Manchester unter medizinischen Problemen. Wie das Branchenportal "Aviation Herald" berichtet, ereignete sich der Vorfall am Abend des Dienstags, 3. Februar, in englischem Luftraum.

Ungeachtet dessen, dass sein Co-Pilot ausgefallen war, setzte der Kapitän den Flug fort und landete sicher auf dem Airport von Manchester. Auf dem Rollfeld, so berichtet die "Manchester Evening News", standen schon Rettungskräfte, darunter auch medizinisches Personal, bereit und empfingen den Jet2-Flieger. Um welche Art von medizinischem Notfall es sich dabei gehandelt hat, ist nicht bekannt.

So arbeiten Kapitän und Co-Pilot zusammen

In der zivilen Luftfahrt gibt es im Cockpit üblicherweise zwei Piloten: Der Kapitän ist der verantwortliche Luftfahrzeugführer und sitzt meist links im Cockpit. Er trägt die endgültige Entscheidungs- und Gesamtverantwortung für Flug, Passagiere und Flugzeug. Rechts neben ihm sitzt der Erste Offizier, sein Co-Pilot, der den Kapitän bei Navigation, Funk und Checklisten unterstützt.

Wird der Erste Offizier "handlungsunfähig", wie in dem Fall zwischen Lanzarote und Manchester, bedeutet das: Der Kapitän bleibt allein arbeitsfähig im Cockpit und führt den Flug oder die Landung durch, mit Unterstützung der Kabinencrew und Flugsicherung.

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